Das war der 2. Aumühlenritt 2018

Görkwitz/Wenigenauma. Einen wunden Hintern habe nach dem Distanzreiter-Wettbewerb namens „Aumühlenritt“ in Wenigenauma am Wochenende niemand gehabt, versichert Organisatorin Wenke Löwel aus Görkwitz bei Schleiz schmunzelnd. „Nur an den Knien und im Rücken kann es bei manchem sicherlich Beschwerden gegeben haben.“

Denn die 31 Starter legten bei der zweiten Auflage der Veranstaltung mit ihren vierbeinigen Sportkameraden bis zu 82 Kilometer zurück. Das ist die Strecke des langen Distanzritts, den am Samstag vier Starter in Angriff nahmen. Auf dieser Distanz legen die Paare insgesamt drei Pausen zu je 40 Minuten ein. Pausen gibt es auch auf den kürzeren Strecken von 41 und 29 Kilometern. Dabei kontrollieren stets Tierärzte die Pferde. Ein Paar musste abbrechen, da sich das Pferd vertreten hatte.

Es gab demnach recht viele Gewinner: Auf den schnellen 41 Kilometern lagen etwa Jolie und Jamie Jäschke aus Striegistal gemeinsam mit Begleiterin Janet Richter vorn und die vier Starter auf der langen Distanz ritten gar nach 7.52 Stunden Reitzeit einfach gemeinsam ins Ziel.

Wenke Löwel zeigte sich zufrieden und beschrieb die Stimmung mit dem Wort: „Bombe.“ Auch ein Gewitter am Vorabend habe niemanden wirklich aus der Ruhe gebracht und Mitglieder eines Kavallerie-Vereins setzten aus Anlass der Siegerehrung gar ihre Uniform-Mützen auf.

Ob des großen Aufwands – Streckenmarkierung, Unterbringung, Wasserversorgung – äußerte Löwel großen Dank gegenüber Helfern und Sponsoren: die Verkehrsleittechnik und Service GmbH, Vofa Vogtlandfaser, PAFAHG Mischfutter, ­Tajara Horsewear, drebimed, das Pferdesporthaus Loesdau, Berkemann, Pahren Agrar und nicht zuletzt der Ponysportverein Wenigenauma als Start- und Zielpunkt der Ritte.

Martin Lücke / 23.08.18/OTZ