Das war der 7. Hohe Schrecketrail

Am Wochenende vom 20. 9. Bis 22. 9. 2019 waren in Braunsroda auf dem Gutshof viele Menschen in Bewegung. Neben den Wanderern, die die neu eröffnete Hängebrücke besichtigen wollten, fanden sich auch viele Reiter an, die am  7. Hohe Schrecketrail teilnehmen wollten. Nach dem Possen Endurance Ride ist das der 2. Distanzritt im Kyffhäuserkreis dieses Jahr. Bei bestem Wetter füllte sich nach und nach die von den Eheleuten von Bismarck zur Verfügung gestellte Wiese mit Pferden. Viele Helfer sicherten einen geordneten Ablauf und unterstützten die die Tierärzte bei ihrer Arbeit. Nachdem alle Pferde eine Starterlaubnis erhalten hatten, folgte die Vorbesprechung, bei der Claudia Pflüger als Veranstalterin noch wichtige Hinweise für den folgenden Ritttag gab und Nico Pflüger detailliert die Strecke und ihre Besonderheiten erklärte. 

Am Samstag ging es gleich um 7 Uhr früh für 5 Langstreckenreiter auf die Strecke. 84km über verschiedenste Wege und mit ständigem auf und ab waren zu bewältigen. Waren anfänglich alle Reiter dicht beieinander, so setzten sich auf der zweiten Runde Michaela Hohlstein mit Darakhshan und Carla von dem Bussche mit Salameh ganz nach vorn. Mit 11Minuten Vorsprung vor Tessa Saske mit Nahany Nobile überquerten beide als Sieger die Ziellinie. Gundula Bath folgte als 4. mit Seahorse. Sabrina Kreppel Geißler mit Drezewic hörte bei km 68 mit einem fitten Pferd in der Wertung auf. Alle Pferde zeigten sich in der Nachuntersuchung fit.  Der BC wurde am nächsten Tag Darakhshan verliehen.  

Ebenfalls 5 Reiter wollten die 68 km des Hohe Schrecketrails bezwingen. Als erste Reiterin überquerte hier Tina Schüller mit ihrer Allegra die Ziellinie. Erich Hohlstein kam 6 Minuten später mit Samarkand im Ziel an. Den dritten Platz teilten sich Janet Richter, Jamie Jäschke und Juliane Heyde.  

Sehr beliebt war dieses Jahr bei den Reitern die Strecke von 42 km. Hier stellten sich 18 Reiter der Herausforderung, diese Strecke zu meistern. Leider schied ein Pferd in der Pause aus. Der Begleiter ritt an dieser Stelle auch nicht weiter. So erreichten 16 Reiter das Ziel und bestanden auch die Nachuntersuchung. Als erster kam hier Torsten Menze mit Kaas al Khalediah ins Ziel. Es folgten auf Platz Zwei Eckehard Hoffmann mit Ravens Malik und Carina Jahn mit Dezzles Painted Angel auf dem dritten Platz.  

Schon ganz ungeduldig auf die letzten Zieleinläufe wartend, standen die Kinder für den Kinderritt parat. So wollte Sennik Pflüger mit Pepe, Femke Rudolph mit Faerion und Antke Rudolph mit Lady Anjuli sowie Alexa Williger mit Bella doch endlich auch Distanzluft schnuppern. Die Pferde des Team Q (Lady, Pepe, Faerion) begleitete die eben im Ziel angekommene Nahany Nobile noch einmal ganz routiniert. Alle Kinder präsentierten ihre Pferde hervorragend vor und während des Rittes, so dass sie erfolgreich ihre 5km absolvierten.  

Mit der Siegerehrung endete der erste Tag und es wurden die ersten Vorbereitungen für den nächsten Tag gestartet.  

Am Sonntag sollte es für 18 Reiter über eine Strecke von 28km einen Einführungsritt geben. Hier gab es nur ein Pferd, was sich leider nicht in der Wertung qualifizieren konnte. Alle Reiter ritten besonnen und von LK 1 bis LK 4 waren alle Tempi vertreten. Auch der Veranstalter selbst hatte wieder 4 Pferde am Start. Die am Vortag über 84km gegangene Nahany begleitete mit der jungen Antonia Pohl ihre Freundin Angelina Nolze, die von der ansässigen Lisa Zander das Reitpferd Loriot zur Verfügung gestellt bekommen hat. Ein ganz besonderer Ritt sollte es für die fast 27 jährige Lady Anjuli werden. Geritten von Inara Pflüger begleitete sie auf ihrem nunmehr letzten Distanzritt nach 15 aktiven Jahren, ihren Sohn Faerion, dessen erster Distanzritt es sein sollte. Hier hielt die Zügel Claudia Pflüger in der Hand. Sozusagen ein doppeltes Mutter-Kind Gespann. 

Herr von Bismarck sprach bei schönstem Wetter zur Siegerehrung ein paar Worte und freute sich bereits auf eine nächste Veranstaltung im Folgejahr. Ein erfolgreiches Wochenende ging zu Ende. Vielleicht bis zum nächsten Mal, zum 8. Hohe Schrecketrail.